Sieben Tipps für eine Sichere Adventszeit

Sieben Tipps für die sichere Adventszeit

Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Adventszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürgerinnen und Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die Feuerwehren in Deutschland informieren zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Ackermann. „Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen.“

Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. „Die Lebensretter gibt es schon für einen recht geringen Preis im Fachhandel. Sie sollten in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zum Nikolaus oder zu Weihnachten“, appelliert der DFV-Vizepräsident.
 

Sieben Sicherheitstipps für eine sichere Adventszeit

Damit es gar nicht erst so weit kommt, helfen sieben einfache Tipps der Feuerwehr, Brände zu verhindern:

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Löschen Sie Kerzen

Besuch aus Eberfingen

Beim Festwochenende konnte die Freiwillige Feuerwehr Eberfing auch ganz besondere Gäste willkommen heißen: die Freiwillige Feuerwehr aus Eberfingen.

Eberfingen ist ein Stadtteil der baden-württembergischen Stadt Stühlingen im Klettgau im Landkreis Waldshut.

Zustande gekommen war der Kontakt über ein kleines Missgeschick: die Feuerwehr Eberfingen bestellte im vergangenen Jahr für ihren Nachwuchs einige Kappen. Diese waren jedoch falsch bestickt, nämlich mit dem Ortsnamen Eberfing. So nahmen unsere baden-württemberger Kameraden erstmals Kontakt mit uns auf und schickten uns die Kappen.

Nachdem sich die Vorstandschaft unserer Wehr gerade mitten in den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum 140-jährigen Gründungsjubiläum befand, war relativ schnell klar, dass wir unsere Kolleginnen und Kollegen aus Eberfingen als Gegenzug zu unserem Fest einladen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: 30 Feuerwehrler mit Partner/innen meldeten sich an.

Nach einem Aufenthalt in Murnau traf der Reisebus mit unseren Gästen am Samstagabend gegen 19.00 Uhr in Eberfing ein. Zunächst besichtigten wir unser Feuerwehrhaus und fachsimpelten über die Ausrüstungen und Gegebenheiten unserer Feuerwehren.

Anschließend ging es weiter in die Bauhofhalle, wo langsam die Schlagerparty begann.
Am Festsonntag waren die Gäste aus Eberfingen, die übrigens wie wir auch „Eberfinger“ genannt werden, natürlich auch bei den Umzügen und den Ansprachen vertreten. So tauschte man auf der Bühne gegenseitig Ehrengaben aus. Am Nachmittag gegen 14.00 Uhr traten unsere Gäste die Heimreise an.

Beide Seiten sind sich einig: der Besuch war eine tolle Aktion und für beide Seiten interessant und sehr unterhaltsam. Wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt – es wird sicher nicht das letzte …